Gepulstes, kaltes Rotlicht

Die Repuls Therapie verwendet gepulstes, kaltes Rotlicht. Die hochwirksame, medizinische LED-Technologie lässt das Licht ohne Wärmeabgabe tief in das Gewebe eindringen. Schmerzen können so frei von Nebenwirkungen erfolgreich gelindert und beseitigt werden.

Repuls Gerät wird zur Behandlung eines Patienten im Schulterbereich eingesetzt

Anwendung

In der Ordination Univ. Prof. Dr. Spacek wird das für den Einsatz in Kliniken optimierte Repuls 7-System verwendet. Mit einem bauartähnlichen Leihgerät für die sichere Anwendung zu Hause kann man diese Therapie dann auch problemlos selbstständig weiterführen.

Die Therapiedauer und Häufigkeit wird dem individuellen Bedarf angepasst.

Anwendungsspektrum

Die Repulstherapie wird angewendet

  • bei Schmerzen des Bewegungsapparates nach Verletzung
  • bei chronischen Schmerzen durch Abnützungserscheinungen
  • bei postoperativen Schmerzen und Beschwerden
  • zur beschleunigten und verbesserten Wundheilung
  • im Sport nach Verletzungen, zur Prävention und Leistungssteigerung
 

Krankheitsbilder sind etwa:

  • Tendinosen (Sehnenveränderungen, Sehnenschmerzen)
  • Tendinitis (Sehnenentzündung)
  • Insertionstendinopathien (Sehnenansatzveränderungen)
  • Distorsionen (Verstauchungen)
  • Myalgien (Muskelschmerzen)
  • Muskelverspannungen
  • Myogelosen (Muskelverhärtungen)
 

Weiters bei dermatologischen Krankheitsbildern wie Neurodermitis, Psoriasis, Ekzemen sowie bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Fibromyalgien, Arthritis, Neuropathien.

Vorteile

Lichtinduzierte Biostimulation stand lange Zeit nur mit dem Laser zur Verfügung. Mit der Entwicklung hochintensiver Leuchtdioden (LEDs) wurden in den letzten Jahren Lichtquellen verfügbar, die einfarbiges Licht in ähnlicher Intensität wie Therapielaser zur Verfügung stellen.

Mit dieser hochwirksamen, medizinischen LED-Technologie und Therapie, gelingt es besonders schonend, einfach und rasch die Abheilung von Entzündungsprozessen zu fördern und so schnelle Schmerzlinderung zu erreichen.

Wirkung

Es kommt zu einer Aktivierung der Mitochondrien, den "Kraftwerken der Zelle". Dabei erhöht das kalte, gepulste Rotlicht die mitochondriale Atmung und damit verbunden die ATP Produktion in den Zellen. Durch den erhöhten Energiestoffwechsel können zelluläre Reparaturmechanismen gestärkt werden. Dies zeigt sich in einer erhöhten Wachstumsrate bei Muskel-, Bindegewebs- und Endothelzellen. In Summe führen diese Prozesse zu einer verbesserten Regeneration von geschädigten Gewebestrukturen.1

gepulstes Rotlicht dringt tief in das Gewebe ein
gepulstes Rotlicht wird in mechanische UV-Schwingungen umgewandelt
Aufspaltung der Entzündungsbotenstoffe durch gepulstes, kaltes Rotlicht
Pausen zwischen Lichtimpulsen fördern den Abtransport der Reaktionsprodukte
Das gepulste, kalte Rotlicht dringt tief in das Gewebe ein (Fig. 1), wird dabei in mechanische UV-Schwingungen umgewandelt (Fig. 2) und bewirkt die Aufspaltung der Entzündungsbotenstoffe (Fig. 3). Die Pausen zwischen den Lichtimpulsen fördern den Abtransport der Reaktionsprodukte(Fig. 4)

1Influence of pulsed red light by Repuls on cellular mechanisms in cell culture models, S. Chaudary, S. Dimitrescu, A. Weidinger, H. Redl, P. Dungel, Ludwig Boltzmann Institut f. experimentelle u klinische Traumatologie, Wien 2013